„Bewertungsplattformen werden immer häufiger zweckentfremdet, um absichtlich unwahre Behauptungen zu verbreiten“, sagt Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP). Auch in Italien stehen anonyme bzw. Fake-Bewertungen im Internet verstärkt in der Kritik. Mitbewerber würden etwa gezielt negativ bewertet, Likes gekauft oder „Erfahrungsberichte“ von Scheinkunden verbreitet. Fake-Bewertungen von Gasthäusern, Hotels und Co. erfolgten inzwischen zum Teil auch schon durch Bots (Computerprogramme). Bewertungsplattformen seien für den Tourismus wichtig, weil sie die Bekanntheit von Betrieben steigerten und die Qualitätswettbewerb stärkten, so Kraus-Winkler.